Wenn es ein Sportteam jedes Jahr schafft, geringe Erwartungen zum Saisonstart zu übertreffen, nur um zum Saisonfinale wieder auf kompletter Linie zu enttäuschen, dann sind das die New York Mets.
Hui, das war ein schwieriger Satz zum Einstand, aber auch das passt hervorragend zu den Mets. Und so fühlt sich dann auch der Start in die Saison 2026 an. Die Erwartungshaltung: Das kann eigentlich nichts werden.
Dennoch haben es mir die Mets angetan, ohne dass ich dafür einen konkreten Grund nennen könnte. Wie heißt es doch so schön: Man sucht sich sein Team nicht aus. Und so sind meine einzig gekauften Fanutensilien wohl Caps und sogar ein Trikot der New York Mets.
Nach einer desaströsen Schlussphase in der vergangenen Saison wurde das Roster einmal mehr umgekrempelt. Unter anderem musste Fanliebling Pete Alonso das Team verlassen. Auch Brandon Nimmo oder Jeff McNeal sucht man im Roster der Mets in dieser Saison vergeblich.
Die Hoffnungen liegen also mehr denn je auf Francisco Lindor und Juan Soto. Soto wird in dieser Saison voraussichtlich ins linke Outfield wechseln, Neuzugang Carson Benge wird wohl die rechte Seite übernehmen.
Hoffnungsvollster Neuzugang ist der 24-Jährige Pitcher Nolan McLean, aus Toronto kam Infielder Bo Bichette. Mit Jorge Polanco und Marcus Semien kommt jede Menge Erfahrung ins Team. Luis Robert Jr. ist der neue Mann im Center Field.
So startet am 26. März (18:15 Uhr deutscher Zeit) die 65. Saison der Mets im heimischen Citi Field gegen die Pittsburgh Pirates. Auf dem Mount ein weiterer Neuzugang: Freddy Peralta.
Das Roster zum Saisonbeginn stellt sich aktuell wie folgt dar:
Let's go Mets!

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